Ab dem 1. Mai 2018 kann im Jugendmigrationsdienst eine neue Stelle "Jugendsozialarbeit an Schulen" aus Bundesmitteln gefördert, eingerichtet werden.

 Der Schutz vor Salafismus und Radikalisierung gewinnt zunehmend einen größeren Stellenwert in pädagogischen Arbeitsfeldern und der Öffentlichkeit, weshalb sich die Bundesregierung dazu entschlossen hat, die Präventionsarbeit im primären Sektor an 166 Standorten weiter auszubauen, um die bereits wichtigen, bestehenden Maßnahmen in der religiös begründeten Extremismusprävention zu ergänzen.

Die Heimstatt e.V. in Bonn ist einer der neuen Standorte und zielt mit ihrem Projekt „Jugendsozialarbeit an Schulen“ darauf ab, Kinder und Jugendliche in ihrer Widerstandsfähigkeit zu stärken und den jungen Menschen die Werte einer demokratischen und offenen Gesellschaft zu vermitteln.

Das Präventionskonzept setzt direkt in den Schulen an, da die Kinder und Jugendlichen hier einen wichtigen Lebensmittelpunkt haben und dort auch vermehrt mit Problemen, wie etwa Mobbing, Ausgrenzungserfahrungen oder fehlenden Lebensperspektiven am Übergang von Schule und Beruf konfrontiert sind. Solche Umstände könnten zu Radikalisierungsmomenten in Biografien führen, weshalb diese Themen im Präventionsprojekt mit aufgegriffen werden. Es ist wichtig, Kinder und Jugendliche mit ihren Problemen nicht alleine zu lassen und weitere Unterstützungsangebote aufzuzeigen, um beispielsweise den Anschluss zu salafistischen Gruppierungen unattraktiv werden zu lassen.

Zum 1. Mai 2018 hat Marie-Christine Kröll diese Stelle übernommen. Sie ist Sozialarbeiterin und bringt Erfahrungen in der Arbeit mit jungen Menschen sowie in der Durchführung präventiver Angebote mit.

Spendenkonto

 

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